Eigentor geschossen


Ich bin gerade zufällig (Google hilft) auf einer Seite gelandet, auf der ein Script zur Erstellung von Passwörtern (bzw. Buchstabenkombinationen) veröffentlicht wurde. Neugierig, wie ich nunmal bin, bin ich länger, als eigentlich geplant, auf der Seite geblieben. “Das Script musst du einfach mal testen! Vielleicht bringt es dich der Weltherrschaft einen Schritt näher“, schoss es mir durch den Kopf. So klickte ich auf den Demo-Link.

Eine neue Seite öffnete sich und ich wurde gefragt, aus wievielen Zeichen das Passwort bestehen soll. Ganz nach dem Motto “mal sehen, wie schlau die Programmierer sind”, bzw. “sicher ist sicher”, forderte ich ein Passwort mit 999.999.999 Zeichen an.

Dummerweise handelte es sich, wie ich noch während dem Buttonklick merkte, nicht um ein serverseitiges PHP-Script, sondern um ein lokales JavaScript. Die Folge war …. nichts …. Totenstille. Mein Computer arbeitete und generierte ein Passwort aus 999.999.999 Zeichen. Nichts ging. Die CPU-Auslastung verabschiedete sich ins Jenseits.

Nach drei Minuten brach ich den Vorgang mit der, glücklicherweise noch immer funktionierenden, Tastenkombination STRG+ALT+Entf ab.

Mich würde mal interessieren, wie lange es gedauert hätte, dieses Passwort zu erstellen. Vielleicht habe ich ja nächste Woche mal Zeit dies zu testen.

4 Kommentare zu “Eigentor geschossen”

Nicht mit sowas da aufhalten und Passwörter generieren lassen sondern besser üben, wie man einen Übernachtungsbogen richtig ausfüllt.

Ich konnte ja nicht wissen, dass ich weder Ms. Robinson, noch Nicole Richie bin und dass ich im Schlaf spreche.

Der PC kann halt auch nicht alles. :)

Fragt sich nur, für welchen Zweck man derart lange Passwörter gebrauchen kann. Denn selbst zum ansehen bringt das doch nichts. Da ist man schneller wenn man eine binäre Datei mit dem Texteditor öffnet, sieht auch so aus, kostet nur eben kaum Systemressourcen. :-)